Kategorie: Events

Jugendbeteiligung stärken 27.-28.09.2018 in Berlin

Foto: Kevin Fuchs (CC BY 4.0)

Jugendbeteiligung stärken – Diskurswerkstatt und Qualifizierungsangebote für Akteure der Jugendarbeit, Verwaltung und Politik 27. – 28.09.2018 in Berlin.

Im Rahmen der Werkstatt MitWirkung lädt der Deutsche Bundesjugendring ein, gemeinsam zu diskutieren und konkretisieren, wie Strukturen und Akteure den Ansprüchen wirksamer Jugendbeteiligung gerecht werden können.

Im zweiten Teil der Veranstaltung bieten drei Qualifizierungsangebote praktische Hilfestellungen für die Arbeit vor Ort .

Jugendbeteiligung stärken – für wen..?

Haupt- und ehrenamtliche PraktikerInnen der Jugendbeteiligung aller Ebenen sowie Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, die Jugendbeteiligung ermöglichen wollen.

Wann..?

27. – 28. September 2018

Wo..?

Berlin, Wild Wedding Loft, Willdenowstraße 4, 13353 Berlin

Kosten…?

Die Teilnahme ist kostenlos. Erstattung der Fahrtkosten gemäß den Reisekostenbestimmungen durch DBJR. Freie Unterkunft und Verpflegung.

Qualifizierungsangebote – Jugendbeteiligung stärken

Folgende Trainings stehen zur Wahl:

Einstieg in einfache und leichte Sprache

Jugendbeteiligung… Informationen worum es geht – wie es funktioniert – was passiert – was der politische und thematische Kontext ist … Aber wie können wir verständliche Texte schreiben, ohne zu oberflächlich zu werden? Und was ist eigentlich verständlich?
Bei diesem Training lernen die TeilnehmerInnen die Grundsätze und Regeln der „Leichten Sprache“ sowie der „Einfachen Sprache“ kennen und versuchen diese anhand von Beispielen umzusetzen.
Der Praxistest findet noch im Training statt wenn eine Expertin der Leichten Sprache direkt Rückmeldungen gibt. Die ausgebildete Prüferin vermittelt wichtige Bestandteile der Leichten Sprache und Verbesserungsmöglichkeiten.
ReferentInnen: Shpresa Matoshi und Thorsten Lotze, Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit in Osnabrück

Barrierearm Moderieren in Beteiligungsprozessen

In den meisten Beteiligungsprozessen kommt man nicht an ihnen vorbei: Sitzungen, Kongresse, Workshops, Zukunftswerkstätten, Gesprächsrunden… . Sie alle benötigen eine durchdachte und gut vorbereitete Moderation. In diesem Qualifizierungsangebot stellen wir uns gemeinsam der Frage welche Chancen und welche Hindernissen in der Moderation liegen. Darüber hinaus möchten wir uns Methoden ansehen und überlegen wie diese verändert werden können, um einer möglichst großen Gruppe von jungen Menschen die Beteiligung zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt dieses Trainings steht eine Reflexion über die Niedrigschwelligkeit eigener Beteiligungsprozesse und Angebote sowie die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Barrierefreiheit.

ReferentInnen: Friederike Frank und Fabian Wanisch vom stuhlkreis_revolte – Kollektiv für emanzipatorische Bildungsarbeit und Prozessbegleitung. Im Kollektiv haben sich 14 freiberufliche TrainerInnen zusammengefunden, welche innerhalb ihrer maßgeschneiderten Seminaren die Ein- und Ausschlüsse ihrer Bildungsangebote immer wieder hinterfragen und sich für selbstbestimmte Bildung aller Menschen einsetzen.

Kommunale Mitwirkung junger Menschen kooperativ gestalten

Seit einiger Zeit bietet die Stadt Wolfsburg einen Lehrgang für PartizipationsbegleiterInnen“ aus Jugendarbeit und Verwaltung an. Es wird das nötige Handwerkszeug vermittelt um Jugendliche zu motivieren und Beteiligung zu ermöglichen.
In diesem Training erfahren die TeilnehmerInnen unter anderem, wie in einem kooperativen Prozess unter Einbeziehung von jungen Menschen, JugendarbeiterInnen, Kommunalpolitik, Verwaltung, Schulen, Vereinen/Verbänden und anderen Akteuren der Jugendarbeit – örtliche Themen und Ansätze für eine aktive, praktische Jugendbeteiligung entwickelt werden können.

Es handelt sich um ein seit Jahren weiterentwickeltes und erfolgreiches Modell für Städte und Gemeinden (vor allem auch im ländlichen Raum) und stadtteilorientierten Projekten in größeren Kommunen.
Im Workshop werden diese Methoden und Arbeitsformen vorgestellt und teilweise ausprobiert. Dabei werden Tipps und Anregungen gegeben, aber auch Veränderungsideen und Alternativansätze der Teilnehmenden gesammelt und besprochen.

Referent: Uwe Helmes (Stellwerk Zukunft gGmbH, Vechta) ist Trainer für die Ausbildung von ModeratorInnen für Kinder- und Jugendpartizipation und begleitet seit 2001 als externer Berater Städte und Gemeinden bei der praktischen Ausgestaltung von Partizipation und kommunaler Jugendarbeit.

Anmeldung bis 10. September 2018