Kategorie: Events

Wie schaffen wir das?

wie schaffen wir das

Foto: buendnis-toleranz.de

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz veranstaltet anlässlich der jüngsten politischen Geschehnisse eine Tagung mit dem Leitthema „Wie schaffen wir das? Zivilgesellschaftliches Engagement nach Köln zwischen Willkommenskultur und fremdenfeindlichen Übergriffen“.

Das Jahr 2015 war geprägt von einer rasant steigenden Zahl von Geflüchteten, die in Deutschland Schutz suchen und einer Vielzahl von Aktivitäten unterschiedlichster AkteurInnen, um Willkommenskultur vor Ort zu gestalten. Auf der anderen Seite wurden fremdenfeindliche Ressentiments und Vorurteile vermehrt sichtbar und wir erleben aktuell weiterhin einen deutlichen Anstieg von fremdenfeindlichen Übergriffen im gesamten Bundesgebiet.

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln und weiteren Großstädten markieren eine Zäsur in der öffentlichen Debatte über Flucht und gelingende Integration. Welche Auswirkungen üben die gewalttätigen Vorfälle aber auf das zivilgesellschaftliche Engagement aus? Nimmt die Unterstützung bei und für die Engagierten ab, treten neue bzw. andere Fragestellungen bzw. Herausforderungen auf? Wie können Engagierte in den unterschiedlichen Bereichen diesen neuen Fragestellungen und Herausforderungen erfolgreich begegnen? Sind unsere derzeitigen Handlungsstrategien ausreichend? Müssen neue Strategien entwickelt und Lösungsansätze angepasst werden? Welche Rolle spielen Vernetzung und inhaltliche Unterstützung in der Engagementpraxis?

Wie schaffen wir das? – Wann und Wo?

15./16.04.2016; Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1-3, 50668 Köln

Die Veranstaltung soll neben einer Bestandsaufnahme des aktuellen zivilgesellschaftlichen Engagements in Willkommensinitiativen, in der Arbeit gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie verwandten Bereichen auch Perspektiven für eine weitere Verknüpfung der Aktivitäten vor Ort öffnen.

Denn beide AkteurInnengruppen verbindet in der Praxis das Engagement für ein demokratisches und tolerantes Miteinander, gegen menschenfeindliche Handlungen und Einstellungen.

Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtlich Engagierte in Initiativen, Projekten, Bündnissen und Vereinen, sowie Aktive aus weiteren Bereichen, daneben VertreterInnen aus Verbänden, Stiftungen, Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung