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Bürgerdelegation beim Tag der Deutschen Einheit

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Thüringer Bürgerdelegation beim Tag der Deutschen Einheit in Hannover

Zwölf Vertreter der Thüringer Jugendverbände und des Landesjugendringes nahmen auf Einladung der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und des Bundespräsidenten Joachim Gauck an den diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover teil.

Die Mitglieder der Bürgerdelegation repräsentierten dabei das gesamte Spektrum der verbandlichen Jugendarbeit und des Ehrenamtes – von Trachtenjugend über den Sport, von Naturschutzverbänden über die Pfadfinder bis hin zur kirchlichen Jugendarbeit. Die Thüringer Bürgerdelegation war die jüngste Delegation der 16 Bundesländer.

Das Besuchsprogramm begann bereits am Donnerstag mit einem Empfang des Ministerpräsidenten Niedersachsens Stephan Weil und einem Empfang im Rathaus der Stadt Hannover durch den Oberbürgermeister Stefan Schostok. Er betonte in seiner Begrüßung die besondere Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements gerade in den Jugendverbänden.

Die offiziellen Feierlichkeiten begannen am Morgen des 3. Oktobers mit einem Ökumenischen Festgottesdienst in der Marktkirche Hannover. „Dem Fremden zum Nächsten werden“ war das Thema der Predigt von Landesbischof Ralf Meister, der unter Bezugnahme auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter die gesellschaftliche Verantwortung für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen betonte.

Beim anschließenden Festakt im Kuppelsaal des Kongresszentrums Hannover lobt die Bundeskanzlerin Angela Merker die Erfolge der Deutschen Einheit, wies aber gleichzeitig auf aktuelle Probleme in Deutschland und der Welt hin. Sie wies dabei darauf hin, welche Bedeutung die Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Weltoffenheit, Toleranz und die Menschenrechte für eine Gesellschaft haben.

Anschließend begrüßten der Bundespräsident Joachim Gauck und die Thüringer Ministerpräsidenten Christine Lieberknecht die Thüringer Bürgerdelegation. Beide würdigten das ehrenamtliche Engagement und betonten, dass hierdurch die Gesellschaft wesentliche Impulse erhalte.