Kategorie: Projekte

Zeitenspringer zum 8.Thüringer Jugendgeschichtstag im Thüringer Landtag

Die historischen Produkte der Zeitspringer wurde am 28. November 2012 im Erfurter Landtag zum 8. Jugendgeschichtstag vorgestellt.

Den Einstieg lieferte auf, in des Historikers Auge eher unkonventionelle Art und Weise, eine Modeschau der staatlichen Regelschule „J. Wolfgang v. Goethe“ aus Schleiz.

In verschiedenen Tänzen waren die Schüler im Zeitgeist der jeweiligen Dekade gekleidet, angefangen von den 50er Jahren bis heute.

In ihrem Projekt „Generationen im Wandel der Zeit“ war die Mode nur ein Aspekt. Sie beleuchteten auch die Themen Sexualität, Freizeit, Musik, Schule und Jugendsprache.

In die Vergangenheit zurückversetzt fühlte sich wohl auch Astrid Rothe-Beinlich, die Vizepräsidentin des Thüringer Landtages. Sie begrüßte im Anschluss offiziell in einem lockeren Interview die insgesamt 210 Besucher, davon 150 Jugendliche. In ihrem Gespräch mit dem Erfurter „Radio F.R.E.I“-Redakteur Roman Pastuschka wurde für kurze Zeit ein politischer Wind spürbar, der so etwas wie Alltag in den Plenarsaal wehte.

Rothe-Beinlich sprach von sozialen Diskrepanzen, Rassismus und Armut. Durch die „Zeitensprünge“ erhoffe sie sich eine Bindung an die Region, ihre Hoffnungen in die hiesigen Geschichtsprojekte seien groß. Um die jungen Menschen hier zu halten, „müssen allerdings Perspektiven geschaffen werden“. Auf den Weg gab sie den Jugendlichen eine Empfehlung: „Seid wachsam, schaut genau hin, mischt euch ein und zeigt, was ihr wollt.“

Eröffnung Projektmarkt

Den Projektemarkt eröffnete Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit. In einem symbolischen Akt durchschnitt er mit den anderen präsenten Landtagsabgeordneten ein Band und überließ der Jugend die Bühne. Im anschließenden Rundgang konnten die Besucher die verschiedenen Stände begutachten und den Dialog mit den Zeitenspringern suchen.

Wer diese Gelegenheit nutzte, konnte sich ein scharfes Bild über die Aktionen machen – denn die Jugendlichen hatten viel zu erzählen.