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72-Stunden-Aktion

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des BDKJ, der Countdown läuft. Zwei Monate vor dem Start der größten bundesweiten Sozialaktion der katholischen Jugend berichteten Thüringer Jugendliche am Samstag schon einmal von ihren geplanten Projekten. Etwa vierhundert Jugendliche aus verschiedenen Orten in Thüringen werden sich mit einem eigenen Projekt an der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vom 13. bis 16. Juni 2013 beteiligen.

Einige von ihnen trafen sich am Samstag (13. April) in den Räumlichkeiten der Malteser Jugend in Erfurt. Vertreter des BDKJ-Diözesanvorstandes, der Malteser- und der Kolpingjugend berichteten über ihre geplanten Aktionen. Insgesamt gibt es bereits 16 angemeldete Projekte im Bistum Erfurt. So wie die Jugendlichen bei vielen weiteren Veranstaltungen an diesem Tag in ganz Deutschland sprühten die Teilnehmer in Erfurt anschließend das Logo der 72-Stunden-Aktion mit Sprühkreide auf dem Hof.

Thüringer Jugendgruppen von Eisenach bis Gera und vom Eichsfeld bis nach Saalfeld haben sich in den vergangenen Wochen bereits überlegt, welches konkrete Projekt sie während der 72-Stunden-Aktion in Angriff nehmen könnten. 72-Stunden-Aktion

So berichtete Landesvorsitzender Benedikt Genter, dass die Malteser Jugend vorhabe, ein Riesen-Puzzle aus 24.000 Teilen in der Erfurter Innenstadt fertig zu bekommen. Nicht nur die eigenen Mitglieder würden dabei helfen, sondern auch Passanten sollen angesprochen werden, ob sie für einen kleinen Obolus mitpuzzeln würden.

Die so gesammelten Spenden sowie der Erlös aus der Versteigerung des vollendeten Werkes würden dann einem Träger in Thüringen zu Gute kommen, der sich um Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten kümmert.

Maria Weißenborn erzählte von einem Projekt der Kolpingjugend, wo Hinweistafeln mit geschichtlichen Hintergrundinformationen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Kirchgandern erarbeitet und später aufgestellt werden sollen. Weitere geplante Aktionen von Thüringer Jugendgruppen sehen die Renovierung von Räumen in sozialen Einrichtungen, öffentlichen Friedhöfen, Zelt- oder Spielplätzen vor. Einige der 16 bisher gemeldeten Gruppen im Bistum Erfurt überlegen noch, mit welchem Projekt sie am 13. Juni an den Start gehen werden oder wollen ganz bewusst erst an diesem Tag erfahren, was ihre Aufgabe für die 72-Stunden-Aktion sein soll.

Damit all das Geplante gelingen kann, braucht es viele direkte und indirekte Unterstützer. Bei vielen Projekten wird logistische Hilfe benötigt. Oftmals sind Sachspenden willkommen oder auch kleinere Gesten der Anerkennung für das Geleistete. Ganz ohne finanzielle Unterstützung geht es aber auch nicht. Neben den bundesweiten Sponsoren der Aktion wie dem BMFSFJ, der Deutschen Bischofskonferenz, dem Kindermissionswerk und dem Hilfswerk Misereor unterstützt auch das TMSFG die Projekte in Thüringen. Für weitere Spenden vor Ort wären die jugendlichen Aktionsteilnehmer aber auch dankbar.

Kontaktaufnahme für die Projekte in Thüringen:
Robert Weidler (Landesgeschäftsführer)
webmaster@bdkj-thr.de
fon 0361 . 6572-343
mobil 0176 . 24554190

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